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Wüstenreise Tunesien November 2018 

Für mich war es die erste Reise in die Wüste. Ich hatte schon lange den Wunsch einmal eine Wüstenreise zu unternehmen, und da ich dich Ursula kennengelernt hatte, ergab sich jetzt die Gelegenheit.
Es war für mich eine persönliche Herausforderung diese Reise anzutreten, die zu Anfang mit Ängsten verbunden war, mit all dem Unbekannten, Fremden verknüpft, auch mit dem Land Tunesien, – das erste arabische Land – in das ich reiste … ja für mich war es ein richtiges Abenteuer.
Vertrauen hatte ich von Anfang an in dich und auch in die Chameliers und den Reiseführer.
Einmal in der Wüste angekommen, (die Anfahrt mit unserem Jeep abends in der Wüste war schon spektakulär…), war es – nach der ersten Nacht, die doch spannend und gewöhnungsbedürftig war … und ziemlich kalt:
knappe 4 Grad – für mich so wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich fühlte mich vom ersten Moment an wohl. Meine Angst war verflogen… nur nachts kam sie manchmal wieder…
Unsere Gruppe war auch eine schöne Gemeinschaft von sympathischen Menschen, die sich zusammengefunden hatten diese Reise anzutreten.
Ich genoss die Landschaft, die Einfachheit, das präsent sein im Moment, in dieser total neuen und ungewohnten Umgebung.
Der Tagesablauf gefiel mir: einfach achtsam sein bei dem was man gerade macht, essen, durch die Wüste gehen, auf dem Dromedar sitzen, gute Gespräche führen, die Landschaft genießen, die Ruhe und Wärme spüren.
Schnell hatte ich den Alltag vergessen, (die viele Arbeit und Verpflichtungen) und ich genoss es, Zeit für mich zu haben, an einem Ort wo die Zeit nicht mehr so wichtig war; wenn wir fertig gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg; wenn wir müde waren, machten wir Rast.
Die Sonne gab den Rhythmus an: wenn es hell wurde, standen wir auf, bevor es dunkel wurde, wurde ein Lagerplatz ausgewählt und wir bereiteten uns auf den Abend und die Nacht vor. 
Die Bedürfnisse eines Jeden wurden respektiert.
Unsere Gruppensitzungen im Kreis, die Denkanstösse, Texte, kleinen Utensilien, die ihre Symbolik hatten: die Sanduhr, das große Streichholz, das kleine „ich“, die Holzfigur, die Eichel zum Pflanzen,…. all dies hat mich inspiriert und auch jetzt denke ich immer wieder an diese Reise, wenn ich diese Dinge im Alltag sehe oder sie benutze.
Unser Kurs in der Metamorphischen Methode bestand aus sofortiger Praxis an den anderen Gruppenteilnehmern. Die Pausen waren somit entweder gefüllt mit:
einem Gruppenmitglied “ Füße, Hände oder Kopf zu machen “ oder zu genießen, zu entspannen… sich verwöhnen zu lassen von einem Gruppenmitglied.
Das Essen war sehr gut, ich habe alles mit gutem Appetit gegessen und hatte nie Probleme mit der Verdauung. Das gemeinsame Essen war immer sehr schön, besonders abends am Feuer. Abends im Dunkeln, draußen zu sitzen, am Feuer – unter Millionen von Sternen – war fürFdenk mich einmalig schön. All unsere Abende waren sehr angenehm und oft sehr lustig.
Wir saßen im Kreis ums Feuer, ein bisschen aneinander gekuschelt, weil es doch kalt war.

Und nachts draußen zu schlafen, unter dem wunderbaren Sternenhimmel war für mich auch eine Herausforderung… ich konnte nicht schlafen, weil ich dauernd den Himmel bewunderte und die Sternschnuppen zälte… bis mir irgendwann die Augen zufielen. Nachts ist die Wüste wie eine Mondlandschaft, wenn der Mond scheint, braucht man keine Lampe mehr… 

Was mir von dieser Woche in Erinnerung bleibt ist:

Ich hatte mich keinen Moment gelangweilt, oder das Bedürfnis verspürt, nach Hause zurückzukehren. Ich hätte noch bleiben können….
Danke Ursula für diese schöne Erfahrung, für die super Organisation dieser Reise, für deine Denkanstösse, füdein Weitergeben von Wissen, für deine Disponibilitäfür jeden von uns, falls wir ein Problem hätten und für die viele Herzlichkeit und Achtsamkeit die in der Gruppe herrschte und mit der wir alle respektvoll gegenseitig umgegangen sind.

Marianne Max (26.01.2019)

P.S. Das neue Zauberwort „Entschleunigung“ kam hier voll zum Tragen!

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Wüstenreise Tunesien November 2013

Hallo ihr Lieben, 
Hier einige Eindrücke, die ich bei dieser Reise erleben durfte… 
Bei der Anmeldung war ich skeptisch, aber beim ersten Treffen mit der Gruppe bei Ursula war ich überrascht vom Ablauf der Reise. Zwischen dem Treffen und der Abfahrt freute ich mich sehr auf das bevorstehende Abenteuer, weil ich froh war, mich noch einmal dem Alltag zu entziehen und mich auf etwas ganz Neues einzulassen. 
Während dem Aufenthalt in Tunesien (in der Wüste) mit Habbib und seiner Truppe und Ursula mit unserer Gruppe war ich gerührt und fasziniert von den tollen Erfahrungen, Eindrücken und Bekanntschaften, die ich dort gemacht habe. Der Gemeinschaftsgeist und die Einfachheit haben mich sehr beeindruckt. 
Unter den vielen Reisen in aller Welt, die ich schon gemacht habe, werde ich diese bestimmt nie vergessen. Hier wurde man als Mensch, so wie man ist, gesehen und akzeptiert. Danke für die wohltuenden Tage. Marcel 

Marcel Jouck

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08.02.2013

Zum 3. Mal sollte es mit Ursula Dahmen , die Organisatorin der Reise nach Douz (TN) in die Wüste gehen. Wochen zuvor wache ich morgens auf , in Gedanken schon im Schlafsack unter dem Sternenhimmel. Gedanken kommen wieder zurück, vom Aufwachen im Wüstesand, ein wenig geblendet von der aufgehenden Sonne. Das reicht schon um die letzte Arbeitstage vor unserer Wüstenreise 2013 voller Energie zu beginnen.
Dieses mal war eine Kleinbus-Fahrt nach Köln angesagt. Der Flug ging von Köln bis Djerba. Im Gegensatz zum vorigen Jahr, wo wir via Paris flogen und erst nach einer TGV-Fahrt, eine Metro-Fahrt quer durch Paris und eine Übernachtung dort, am nächsten Tag das Ziel Tozeur mit dem Flugzeug erreichten. Wesentlich ausgeruhter, und schon voll in Entspannungsstimmung kommen wir in Djerba an.
Habbib heißt uns schon herzlich willkommen , wie das in deren Gruppe üblich ist.
Der Empfang gleicht der Begegnung einer Familie, dieses Gefühl begleitet uns auch während der ganzen Reise.
Nach einer 4-stündige Kleinbusfahrt mit sämtliche kleine Aufenthalten bekommen die Teilnehmer die nicht das Glück hatten voriges Jahr mit zu fliegen,  einen ersten Eindruck der freundlichen Leuten und der  herrlichen Landschaft die von dem Wetter ins richtige Tageslicht gestellt wird.

Die ersten  Eindrücke lassen uns schon ahnen dass es uns auch auf dieser Wüstenreise wieder an nichts fehlen wird,  dass wir gut aufgehoben sind und uns für die angesagten Unruhen nicht fürchten müssen. Habbib  übermittelt  uns  einfach das sichere Gefühl ,  und setzt alles in Bewegung  um seine Gäste sicher durch Tunesien zu führen.  Von Unruhen war nichts zu spüren. Nach der  5– Stündigen  Anfahrt  per Kleinbus empfangen uns die übrige Gastgeber :  Oucine, Rhal, Turky, Hamma,  Abdel-Hamid  und Mabruk am Eingang der Wüste . Einige kennen  uns  schon , das Wiedersehen ist demnach sehr mitreißend.
 
Endlich wieder in der Wüste , zu 16 ziehen wir mit der ganzen Gruppe wie eine kleine Familie und 13 Dromedare weiter. Unsere Gastgeber kümmern sich väterlich um uns, es soll uns an nichts fehlen. Jeder Wunsch wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel erfüllt. Kaum wird Rast gehalten, schon wird für das Mittagessen , Abendessen oder  für die Übernachtung alles bereit gemacht. Das gemeinsame Zelt wird täglich aufgestellt , alle werden geholfen einen sichern, gemütlichen Schlafplatz zu finden. Genauestens nehmen die Gastgeber auf wer  wo sein Schlafplatz eingerichtet hat. Bei Niederschlag wird jeder der draußen schläft geweckt und zum Zelt geführt. Keiner wird in den finstern Nächten alleine gelassen.  Nach jedem Abendessen am Lagerfeuer werden wir Gäste eingeladen  mit den tunesischen Gastgebern Musik zu machen , zu singen und zu erzählen.  Herrlich sind diese Begegnungen. 
Jeder Tag ist auf neuem geprägt von Stille, Weite , Wüstenhügel , Oasen und Anwendungen der Metamorphischen Methode.

Obwohl man diese Methode egal in welcher Umgebung anwenden kann, eignet sich die Wüste perfekt für einen Kursus, oder wie dieses Jahr, eine Einweihung in dem Anwenden dieser Methode. Man kann sich in dem sehr feinen Sand ein richtiges Bett auspolstern,
und neben der Anwendung noch die Ruhe, den Himmel und Geborgenheit der Erde genießen. Man läßt sich buchstäblich fallen, und kann somit den Kopf frei machen, alle Empfindungen und Erfahrungen von der Seele speichern lassen. Die Tatsache das wir dieses Jahr wenig über die Theorie der Metamorphische Metode übermittelten und mehr den Fokus auf das „How to do“ ausgerichtet haben, gab mir das Gefühl mehr Freizeit zu haben, Zeit um meine Mitte zu finden, den Kopf frei zu machen, Anwendungen zu geben.

Diese Woche war für mich, sowie laut Reaktionen der Gruppe, eine beruhsame Woche innerhalb einer großen Familie, sehr harmonisch. Bis zur nächsten Wüstenreise in Febr. 2014 werde ich meine Erinnerungen und Fotos noch oft reden lassen. So schnell vergißt man solche Wüstenbesuche nicht.

14.02.2013 
 Am letzen Tag verabschieden wir uns von den lieben „Chameliers“ , dabei wischt jeder schon mal die eine oder andere Träne weg, nicht nur wir Teilnehmer.  Es ist nicht selbstverständlich dass man nach einer Woche wie eine Familie zusammenwächst, bei dieser Gruppe ist das einfach so. Jeder der Chameliers schloß uns, Gäste, schon seit dem ersten Tag im Herzen ein. Das machte den Abschied nicht leicht, aber freuen können wir uns ein ganzes Jahr auf unserer nächsten Reise in 2014. Das Wiedersehen wird um so schöner. 

Danke euch : Ursula und die ganze Gruppe für die schönen Stunden. Danke Habbib, Mabruk, Oucine, Rhal, Turky, Abdel-Hamid  und Hamma für eure Gastfreundschaft,

Guy van Kerkhoven

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Wüstenreise Tunesien 2013 

Im Februar 2013 Ab in die Wüste mit Ursula ! Weisser Sand und Dünen soweit das Auge reicht ! Gemeinsam mit dem Anführer der Kameltreiber organisierte Sie unseren Tagesablauf. In den Pausen der Karawane bot Sie Anwendungen in Metamorphose oder Meditationen an. Der Ort und die Umstände waren geradezu geeignet, um zur Besinnung zu kommen. Sie betätigte sich auch als Seelsorgerin. Für jeden hatte Sie ein offenes Ohr ! Beim abendlichen Lagerfeuer trug Sie mit Flöte und Gesang zu unvergesslichen Stunden bei. Und gute Laune verbreitete Sie die ganze Woche lang : Sie strahlte ohne Ende und war sichtlich in Ihrem Element ! 

Die Wüste : ein unvergessliches Abenteuer und eine unwahrscheinlich bereichende Erfahrung ! Mit den anderen Reiseteilnehmern, den Kameltreibern und den Kamelen, die all unsere Last trugen, waren wir eine grosse Familie. Das Miteinanderleben und Untereinanderhelfen, wie wir es fast schon nicht mehr kennen, wurde mit Selbverständlichkeit gelebt. 

Ralph Lienne, Eupen

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