Feedback Wüstenreise

Schon zum siebten Mal war ich dabei ! Es zieht mich einfach immer wieder dort hin !
Kann mir nicht vorstellen, dass sie ohne mich hingehen.

Obwohl ich gleich beim ersten Mal eine eher schmerzliche “Wiedergeburt” in der Wüste erlebt habe, zieht sie mich immer auf’s Neue magisch an : die unendliche Weite, die beruhigende Schönheit der Dünenlandschaft, der bedaubernde Sternenhimmel, die ständig strahlende Sonne, die unvergesslichen Abende am Lagerfeuer mit leckerem Essen, Singen Tanzen, Musizieren, Erzählen und Lachen,  und, und und … : alles dort  begeistert mich !!
Mein grosser Sandkasten, in dem ich mich beliebig austoben kann : ob zu Fuss in den hohen Dünen, hoch oben auf dem Rücken der Dromedare wogend durch die Wüstenlandschaft gleiten oder ein Dromedar in der Karawanne führen (auch wenn die Tiere von selbst folgen) : alles wirkt unglaublich entlastend und beruhigend.

Leben im Rhytmus und im Einklang mit der Natur und den Tieren, abends den Sonnenuntergang geniessen, nachts mit tausenden Sternen unter freiem Himmel einschlafen und morgens aus dem Schlafsack die Sonne aufgehen sehen, …

Und das alles in der einfachen Lebensweise der autenthischen Beduinen und Nomaden, die uns begleiten und durch die Wüste führen,

Perfekt organisiert und durchdacht von unserer Leiterin Ursula und dem Wüstenführer Habbib verbringen wir unvergleichlich schöne Tage, durch Einführungen  und Anwendungen in der Metamorphosischen Methode in der Gruppe auch durch Austausch und Achtsamkeit getragen, versorgt und verpfegt durch die unermüdlichen Kameltreiber, mit denen wir nach all den Jahren zu einer fest verschweissten Familie zusammengewachsen sind.

So konnten aus Fremden nur Freunde werden !
Ich lass mich auch beim nächsten Mal gerne wieder “in die Wüste schicken”.

Ralph Februar 2020
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Diese „Reise zu mir selbst“ war ein fantastisches, lustiges, leckeres, kameradschaftliches, achtsames,  emotionales, heiss-kaltes, grossartiges, lehrreiches, unvergessliches und einmaliges Abenteurer.  Als schwächstes Mitglied der Gruppe mit akuter Arthritis fühlte ich mich nie allein gelassen.  Tiefe, freundschaftliche Gesprächsrunden, die gekonnt und sensibel durch Ursula angeleitet wurden, haben sehr dazu beigetragen, dieses Abenteuer in allerbester Erinnerung zu behalten. Dafür bin ich Ursula und den Gruppenmitgliedern sehr dankbar. Auch „meinem“ Chamelier bin ich dankbar für seine aufmerksame Fürsorge.  „Gut fästhaltän!“

Lieve Deckers Februar 2020
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Liebe Ursula, Lieber Habib,
Liebe Chameliers und Liebe TeilnehmerInnen der Wüstenreise!

Ich fühle mich noch immer in der Wüste ( fühle noch regelrecht u.a. nachts den Sand unter mir), fühle immer noch die Ruhe und Gelassenheit.
Ich bin sehr, sehr glücklich, an dieser Reise teilgenommen zu haben und mein Herz ist voller Freude und Dankbarkeit, Liebe und Hochachtung für Ursula und Habib.
– für die tolle Organisation, führung und Verständnis ( all inclusive)
– für die intensiven Animationen ( Seminar ) u. Ausflüge ( Dalhia,..)
_ für das leckere Essen; die schönen Abende am Lagerfeuer, die gute Laune u. das viele Lachen.
Wir 15 waren ein tolles Team, eine tolle Mann/Frauschaft.
Ich bin glücklich, Euch alle etwas besser kennengelernt zu haben und freue mich sehr auf ein Wiedersehen.
Christel Februar 2020
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Pour moi, ce voyage dans le désert était « une première » pour différentes raisons :

  • Voyager en groupe
  • Voyager sans mon mari
  • Découvrir la métamorphose
  • Rencontrer des « enfants » du désert
  • Monter sur un dromadaire
  • Toucher du sable tellement fin
  • Dormir à la belle étoile
  • ……….

Avant de partir, il y avait de l’impatience, de la saine curiosité mais également de l’appréhension et du questionnement :

  • Est-ce que vivre en groupe 24h/24 sera facile ?
  • Vais-je m’en sortir sans les bras de mon mari (pour me cajoler et pour monter la tent ?
  • Vais-je voir un serpent ?
  • …..

Comme par magie, tout s’est déroulé et enchainé de manière naturelle dans la légèreté et la fluidité, dans le respect et l’écoute. Très vite j’ai ressenti   l’homogénéité du groupe, ce qui m’a permis de me sentir à l’aise notamment dans les moments de partage.

Ce voyage est une expérience de rencontres avec chaque membre du groupe, avec les chameliers, aves les dromadaires mais également avec soi-même.

Le décor naturel du désert, les paysages à couper le souffle, le balancement doux sur le dos du dromadaire m’ont offert de beaux moments d’introspection.

Le pain frais, les salades, la soupe et les couscous, le thé et le café, la musique, les chants, les danses, les fous rires, le souci de notre confort sur le dos du dromadaire, tout cela était tout simplement magnifique parce que préparé et partagé avec le coeur . Nous avons vécu de belles et vraies relations entre nous tous (accueillis et accueillants). C’est un véritable partage de vie que chaque chamelier nous a offert.  Cela mérite un énorme MERCI.   

Nous avons eu bien plus qu’une organisatrice et un guide pour nous emmener dans le désert, nous avons eu deux personnes passionnées, aimantes, attentives, professionnelles qui ont envie de faire découvrir et de partager ce qui leur tient à cœur. C’est une équipe FORMIDABLE !

Avant le départ, je m’étais imaginée le voyage mais y participer est tout simplement MAGIQUE.
Nicole février 2020

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Da bin ich nun wieder zu Hause, nach 8 Tagen Aufenthalt in der Wüste, stehe im Bad vor all den Tübchen und Döschen, und merke, (schon wieder!),  wie wenig man doch braucht um glücklich zu sein!

Was für ein Abenteuer! Perfekt organisiert, habe ich mich von Anfang an sicher und geborgen gefühlt. Die Gruppe wächst sofort zusammen. Ursula führt uns umsichtig und mit viel Humor.

In der Wüste angekommen, erstes Zusammentreffen mit den Chameliers, ein warmer freundlicher Empfang. Und allez hopp rauf auf’s Dromedar, und los geht’s! Ich fühle mich sofort in meinem Element.

Die Zeit nehme ich nicht mit, die brauche ich nicht. Einfach nur sein. Sich dem Rhytmus der Natur anpassen. Mit der Sonne aufstehen, draussen essen, mit den Tieren unterwegs sein, das Licht, die Weite, 
abends am Lagerfeuer, nach dem köstlichen Essen zusammen sitzen, singen und lachen, der Sternenhimmel über mir, die Chameliers mit ihrer sanften Freundlichkeit, die es uns an nichts fehlen lassen, all das werde ich nie mehr vergessen können.

Neben dem Erlernen der Metamorphischen Methode ist noch viel Raum für gute Gespräche untereinander.  Ursula hat für jeden ein offenes Ohr……und… Alles ist gut so wie es ist!

Es war eine wunderschöne Reise, mit all den wunderbaren Menschen an meiner Seite….. ich fühlte mich sanft getragen und sicher geführt!

DANKESCHÖN!

Gaby Küchen Februar 2020
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Die Wüste

– Raum
Raum für Gedankenstille
Raum für Gedankenleere
– Weite
Weite im Herzen
Weite im Geist
Weite soweit das Auge reicht
Weite in der Nacht, der Himmel und alle Sterne über mich, Eins
– Stille
Stille in meinem Inneren
Stille im Geist
– Freiheit
Freiheit im Leben
Freiheit im Tun und im Sein
– Klarheit
Klarheit in der Gegenwart
– Wüste im Gehen
Einfach gehen, immer weiter, weiß nicht wo es hingeht, wo das Ziel ist, nur gehen.
Im gegenwärtigen Augenblick sein und gehen, jeden Schritt wahrnehmen.
Mich wahrnehmen, ohne den Geist an etwas haften zu lassen, Freiheit.
– Wüste
Voller Leben, überall, ich mittendrin, ein Teil vom Ganzen, getragen – vertrauen – loslassen.
Bin bei mir, nehme die Stille, die Weite, die Klarheit in mir auf, lebe im gegenwärtigen Augenblick.
– Wüste reitend
Wüste auf dem Dromedar reitend. Hoch oben sitzend, der Blick reicht bis zum Horizont, in 360 Grad.
Einmal um die eigene Achse drehend, und was bleibt, wenn ich mich einmal um mich selber drehe?
Reitend in Schwingung mit dem Dromedar, Eins in der Schwingung, Eins in Allem.
-Wüste
Wüste in mich hinein horchend.
Frieden findend im Ganzen sein:
In Gedanken 
Im Körper
In den Emotionen
Im Herzen
Liebe im Herzen
‚Liebe das Leben
– Wüste
Offenheit im Außen – Offenheit im Innen
Offenheit führt zum Vertrauen, frei von Ängsten – Da sein im Hier und Jetzt
– Wüste
Abends am Feuer sitzend,
Gemeinsam Essen,
Gemeinsam Lachen
Gemeinsam Tanzen
Gemeinsam Singen
Gemeinsam musizieren
Gemeinsam Leben, Leben genießen
Tränen fließen vor Freude, vor Glück und ZU FRIEDEN HEIT
-Wüste
Abschied nehmen
Das Leben geht weiter, die Erfahrungen begleiten mich weiter, Neues kommt, Altes darf gehen.
Abschied nehmen.
Tränen fließen, für die schöne gemeinsame Zeit
Tränen fließen für die Liebe fühlend, zu Allen die gemeinsam diese Zeit hatten und gelebt haben.
Leben in der Gemeinschaft
Leben in der Liebe lebend
Zusammenhalt unter Menschen.
Die Wüste
Manfred Schiffer im Februar 2020

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Je vais commencer par une citation de Théodore Monod scientifique, humaniste…
„Dans le désert, vivre c’est avancer sans cesse“ extrait de son livre Méharees et qui m a été recommandé par Jacques (dans le désert)
Maintenant je comprends mieux le besoin d’y retourner à chaque voyage et j’espère qu’il y en aura encore beaucoup  d’autres car le désert c est MAGIQUE comme dirait Habib.
C est vraiment ce que je ressens…
La vie reprend en moi…
c’est une renaissance et un enracinement  de plus en plus profondement.
J avance pas à pas sur le chemin vers moi-même.
Je recharge mes batteries au contacte de cette belle
famille de Bédouins qui est devenue mienne
Dormir à la belle étoile…QUEL PRIVILEGE
Boire du bon lait de dromadaire,
Manger, rire, chanter, danser autour du feu de camp avec toute la famille et ce magnifique groupe que nous formions,
Vivre près de Souane, Hermilla et les autres dromadaires… C’EST PUR BONHEUR.
Je termine en  disant GRAND MERCI à  Ursula et Habib qui organisent avec minutie ces voyages extraordinaires.
Merci à nos Chameliers si attentionnés et toujours aux petits soins pour nous.
Merci aussi à ce groupe FORMIDABLE
(comme Habib je ne trouve pas d‘ autres mots).

P.S J aimerais encore vous parler de DALHIA.
Dalhia est une femme MARABOUT qui guérit et exauce les vœux des femmes. Ces femmes viennent de partout pour demander de l’aide.
Nous étions aller visiter ce sanctuaire au milieu du désert, un endroit sacré où le respect et le calme s’imposent. Après cette visite un sentiment de bienveillance et une joie immense m’ont envahie le cœur. 
Oui j’ai aussi prié Dalhia.

Jacqueline février 2020
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Für mich war es die erste Reise in die Wüste. Ich hatte schon lange den Wunsch einmal eine Wüstenreise zu unternehmen, und da ich dich Ursula kennengelernt hatte, ergab sich jetzt die Gelegenheit.
Es war für mich eine persönliche Herausforderung diese Reise anzutreten, die zu Anfang mit Ängsten verbunden war, mit all dem Unbekannten, Fremden verknüpft, auch mit dem Land Tunesien, – das erste arabische Land – in das ich reiste … ja für mich war es ein richtiges Abenteuer.
Vertrauen hatte ich von Anfang an in dich und auch in die Chameliers und den Reiseführer.
Einmal in der Wüste angekommen, (die Anfahrt mit unserem Jeep abends in der Wüste war schon spektakulär…), war es – nach der ersten Nacht, die doch spannend und gewöhnungsbedürftig war … und ziemlich kalt:
knappe 4 Grad – für mich so wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich fühlte mich vom ersten Moment an wohl. Meine Angst war verflogen… nur nachts kam sie manchmal wieder…
Unsere Gruppe war auch eine schöne Gemeinschaft von sympathischen Menschen, die sich zusammengefunden hatten diese Reise anzutreten.
Ich genoss die Landschaft, die Einfachheit, das präsent sein im Moment, in dieser total neuen und ungewohnten Umgebung.
Der Tagesablauf gefiel mir: einfach achtsam sein bei dem was man gerade macht, essen, durch die Wüste gehen, auf dem Dromedar sitzen, gute Gespräche führen, die Landschaft genießen, die Ruhe und Wärme spüren.
Schnell hatte ich den Alltag vergessen, (die viele Arbeit und Verpflichtungen) und ich genoss es, Zeit für mich zu haben, an einem Ort wo die Zeit nicht mehr so wichtig war; wenn wir fertig gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg; wenn wir müde waren, machten wir Rast.
Die Sonne gab den Rhythmus an: wenn es hell wurde, standen wir auf, bevor es dunkel wurde, wurde ein Lagerplatz ausgewählt und wir bereiteten uns auf den Abend und die Nacht vor. 
Die Bedürfnisse eines Jeden wurden respektiert.
Unsere Gruppensitzungen im Kreis, die Denkanstösse, Texte, kleinen Utensilien, die ihre Symbolik hatten: die Sanduhr, das große Streichholz, das kleine „ich“, die Holzfigur, die Eichel zum Pflanzen,…. all dies hat mich inspiriert und auch jetzt denke ich immer wieder an diese Reise, wenn ich diese Dinge im Alltag sehe oder sie benutze.
Unser Kurs in der Metamorphischen Methode bestand aus sofortiger Praxis an den anderen Gruppenteilnehmern. Die Pausen waren somit entweder gefüllt mit:
einem Gruppenmitglied “ Füße, Hände oder Kopf zu machen “ oder zu genießen, zu entspannen… sich verwöhnen zu lassen von einem Gruppenmitglied.
Das Essen war sehr gut, ich habe alles mit gutem Appetit gegessen und hatte nie Probleme mit der Verdauung. Das gemeinsame Essen war immer sehr schön, besonders abends am Feuer. Abends im Dunkeln, draußen zu sitzen, am Feuer – unter Millionen von Sternen – war fürFdenk mich einmalig schön. All unsere Abende waren sehr angenehm und oft sehr lustig.
Wir saßen im Kreis ums Feuer, ein bisschen aneinander gekuschelt, weil es doch kalt war.

Und nachts draußen zu schlafen, unter dem wunderbaren Sternenhimmel war für mich auch eine Herausforderung… ich konnte nicht schlafen, weil ich dauernd den Himmel bewunderte und die Sternschnuppen zälte… bis mir irgendwann die Augen zufielen. Nachts ist die Wüste wie eine Mondlandschaft, wenn der Mond scheint, braucht man keine Lampe mehr… 

Was mir von dieser Woche in Erinnerung bleibt ist:

Ich hatte mich keinen Moment gelangweilt, oder das Bedürfnis verspürt, nach Hause zurückzukehren. Ich hätte noch bleiben können….
Danke Ursula für diese schöne Erfahrung, für die super Organisation dieser Reise, für deine Denkanstösse, füdein Weitergeben von Wissen, für deine Disponibilitäfür jeden von uns, falls wir ein Problem hätten und für die viele Herzlichkeit und Achtsamkeit die in der Gruppe herrschte und mit der wir alle respektvoll gegenseitig umgegangen sind.

Marianne Max Januar 2019

P.S. Das neue Zauberwort „Entschleunigung“ kam hier voll zum Tragen!

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Hallo ihr Lieben, 
Hier einige Eindrücke, die ich bei dieser Reise erleben durfte… 
Bei der Anmeldung war ich skeptisch, aber beim ersten Treffen mit der Gruppe bei Ursula war ich überrascht vom Ablauf der Reise. Zwischen dem Treffen und der Abfahrt freute ich mich sehr auf das bevorstehende Abenteuer, weil ich froh war, mich noch einmal dem Alltag zu entziehen und mich auf etwas ganz Neues einzulassen. 
Während dem Aufenthalt in Tunesien (in der Wüste) mit Habbib und seiner Truppe und Ursula mit unserer Gruppe war ich gerührt und fasziniert von den tollen Erfahrungen, Eindrücken und Bekanntschaften, die ich dort gemacht habe. Der Gemeinschaftsgeist und die Einfachheit haben mich sehr beeindruckt. 
Unter den vielen Reisen in aller Welt, die ich schon gemacht habe, werde ich diese bestimmt nie vergessen. Hier wurde man als Mensch, so wie man ist, gesehen und akzeptiert. Danke für die wohltuenden Tage. Marcel 

Marcel Jouck 2013
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Zum 3. Mal sollte es mit Ursula Dahmen , die Organisatorin der Reise nach Douz (TN) in die Wüste gehen. Wochen zuvor wache ich morgens auf , in Gedanken schon im Schlafsack unter dem Sternenhimmel. Gedanken kommen wieder zurück, vom Aufwachen im Wüstesand, ein wenig geblendet von der aufgehenden Sonne. Das reicht schon um die letzte Arbeitstage vor unserer Wüstenreise 2013 voller Energie zu beginnen.
Dieses mal war eine Kleinbus-Fahrt nach Köln angesagt. Der Flug ging von Köln bis Djerba. Im Gegensatz zum vorigen Jahr, wo wir via Paris flogen und erst nach einer TGV-Fahrt, eine Metro-Fahrt quer durch Paris und eine Übernachtung dort, am nächsten Tag das Ziel Tozeur mit dem Flugzeug erreichten. Wesentlich ausgeruhter, und schon voll in Entspannungsstimmung kommen wir in Djerba an.
Habbib heißt uns schon herzlich willkommen , wie das in deren Gruppe üblich ist.
Der Empfang gleicht der Begegnung einer Familie, dieses Gefühl begleitet uns auch während der ganzen Reise.
Nach einer 4-stündige Kleinbusfahrt mit sämtliche kleine Aufenthalten bekommen die Teilnehmer die nicht das Glück hatten voriges Jahr mit zu fliegen,  einen ersten Eindruck der freundlichen Leuten und der  herrlichen Landschaft die von dem Wetter ins richtige Tageslicht gestellt wird.

Die ersten  Eindrücke lassen uns schon ahnen dass es uns auch auf dieser Wüstenreise wieder an nichts fehlen wird,  dass wir gut aufgehoben sind und uns für die angesagten Unruhen nicht fürchten müssen. Habbib  übermittelt  uns  einfach das sichere Gefühl ,  und setzt alles in Bewegung  um seine Gäste sicher durch Tunesien zu führen.  Von Unruhen war nichts zu spüren. Nach der  5– Stündigen  Anfahrt  per Kleinbus empfangen uns die übrige Gastgeber :  Oucine, Rhal, Turky, Hamma,  Abdel-Hamid  und Mabruk am Eingang der Wüste . Einige kennen  uns  schon , das Wiedersehen ist demnach sehr mitreißend.
 
Endlich wieder in der Wüste , zu 16 ziehen wir mit der ganzen Gruppe wie eine kleine Familie und 13 Dromedare weiter. Unsere Gastgeber kümmern sich väterlich um uns, es soll uns an nichts fehlen. Jeder Wunsch wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel erfüllt. Kaum wird Rast gehalten, schon wird für das Mittagessen , Abendessen oder  für die Übernachtung alles bereit gemacht. Das gemeinsame Zelt wird täglich aufgestellt , alle werden geholfen einen sichern, gemütlichen Schlafplatz zu finden. Genauestens nehmen die Gastgeber auf wer  wo sein Schlafplatz eingerichtet hat. Bei Niederschlag wird jeder der draußen schläft geweckt und zum Zelt geführt. Keiner wird in den finstern Nächten alleine gelassen.  Nach jedem Abendessen am Lagerfeuer werden wir Gäste eingeladen  mit den tunesischen Gastgebern Musik zu machen , zu singen und zu erzählen.  Herrlich sind diese Begegnungen. 
Jeder Tag ist auf neuem geprägt von Stille, Weite , Wüstenhügel , Oasen und Anwendungen der Metamorphischen Methode.

Obwohl man diese Methode egal in welcher Umgebung anwenden kann, eignet sich die Wüste perfekt für einen Kursus, oder wie dieses Jahr, eine Einweihung in dem Anwenden dieser Methode. Man kann sich in dem sehr feinen Sand ein richtiges Bett auspolstern,
und neben der Anwendung noch die Ruhe, den Himmel und Geborgenheit der Erde genießen. Man läßt sich buchstäblich fallen, und kann somit den Kopf frei machen, alle Empfindungen und Erfahrungen von der Seele speichern lassen. Die Tatsache das wir dieses Jahr wenig über die Theorie der Metamorphische Metode übermittelten und mehr den Fokus auf das „How to do“ ausgerichtet haben, gab mir das Gefühl mehr Freizeit zu haben, Zeit um meine Mitte zu finden, den Kopf frei zu machen, Anwendungen zu geben.

Diese Woche war für mich, sowie laut Reaktionen der Gruppe, eine beruhsame Woche innerhalb einer großen Familie, sehr harmonisch. Bis zur nächsten Wüstenreise in Febr. 2014 werde ich meine Erinnerungen und Fotos noch oft reden lassen. So schnell vergißt man solche Wüstenbesuche nicht.
Am letzen Tag verabschieden wir uns von den lieben „Chameliers“ , dabei wischt jeder schon mal die eine oder andere Träne weg, nicht nur wir Teilnehmer.  Es ist nicht selbstverständlich dass man nach einer Woche wie eine Familie zusammenwächst, bei dieser Gruppe ist das einfach so. Jeder der Chameliers schloß uns, Gäste, schon seit dem ersten Tag im Herzen ein. Das machte den Abschied nicht leicht, aber freuen können wir uns ein ganzes Jahr auf unserer nächsten Reise in 2014. Das Wiedersehen wird um so schöner. 

Danke euch : Ursula und die ganze Gruppe für die schönen Stunden. Danke Habbib, Mabruk, Oucine, Rhal, Turky, Abdel-Hamid  und Hamma für eure Gastfreundschaft,

Guy van Kerkhoven 2013
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Im Februar 2013 Ab in die Wüste mit Ursula ! Weisser Sand und Dünen soweit das Auge reicht ! Gemeinsam mit dem Anführer der Kameltreiber organisierte Sie unseren Tagesablauf. In den Pausen der Karawane bot Sie Anwendungen in Metamorphose oder Meditationen an. Der Ort und die Umstände waren geradezu geeignet, um zur Besinnung zu kommen. Sie betätigte sich auch als Seelsorgerin. Für jeden hatte Sie ein offenes Ohr ! Beim abendlichen Lagerfeuer trug Sie mit Flöte und Gesang zu unvergesslichen Stunden bei. Und gute Laune verbreitete Sie die ganze Woche lang : Sie strahlte ohne Ende und war sichtlich in Ihrem Element ! 

Die Wüste : ein unvergessliches Abenteuer und eine unwahrscheinlich bereichende Erfahrung ! Mit den anderen Reiseteilnehmern, den Kameltreibern und den Kamelen, die all unsere Last trugen, waren wir eine grosse Familie. Das Miteinanderleben und Untereinanderhelfen, wie wir es fast schon nicht mehr kennen, wurde mit Selbverständlichkeit gelebt. 

Ralph Lienne, Eupen 2013

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